Die Schublade der Schande

Öffne ich diese Schublade, blicke ich auf mein Backlog.

Oh, und bei dieser anderen hier auch. Und die auf dem Regal natürlich auch.

Glaube ich meiner Datenbank, habe ich 321 Spiele, die ich noch nicht gespielt habe. Das ist irgendwie gut und irgendwie schlecht. Gut, weil ich noch so viele neue Spiele spielen kann – und schlecht, weil ich noch so viele neue Spiele spielen muss.

Werfe ich einen Blick darauf, wie viele Spiele ich dieses Jahr durchgespielt oder gespielt und für beendet erklärt habe, dann lande ich bei 24. Das ist ja schon mal ganz gut. Ich schaffe also so rund 3 Spiele im Monat. Also nicht, dass das hier irgendwie Pflicht oder Arbeit ist – ist immerhin nur ein Hobby.

Also 24 Spiele geschafft. Gekauft habe ich dieses Jahr aber schon 32. Neulich erst recht spontan die drei hier. Es gibt einen neuen Spieleladen in der Stadt, und ich wollte eigentlich nur gucken, was die so haben. Und dann habe ich mich irgendwie genötigt gefühlt, etwas zu kaufen. Eigentlich will ich nicht so unvorbereitet und impulsiv Spiele kaufen, sonst artet das ja in eine Sammlung aus. Eigentlich war mein Ziel immer eine kuratierte Bibliothek: Qualität über Quantität. Und da frage ich mich natürlich, warum ich Tak 2 gekauft habe.

Wenn es so weitergeht, endet das Jahr also wieder mit einem deutlichen Überschuss – und die Schubladen der Schande sind schon so gut wie voll. Aber, ich habe für diesen Fall einen sehr durchdachten Plan. Einen Plan, der an Genialität und Ausgereiftheit nicht zu überbieten ist: Ich darf erst wieder ein Spiel kaufen, wenn ich vier Spiele aus der Schublade der Schande gespielt habe. Ich habe nicht geschrieben, dass der Plan gut ist. Diese vier Titel habe ich ausgesucht:

Mole Mania (Gameboy)

Irgendwann habe ich angefangen alle meine Spiele in einer Datenbank zu erfassen. Irgendwie muss man ja den Überblick behalten. Ich habe dann immer gleich dazugeschrieben, wann, wo und für wie viel ich die Spiele gekauft habe. Mole Mania habe ich am 18. Juni 2008 für 9 Euro bei eBay gekauft. Also vor 17 Jahren. Es ist damit offiziell das allerunterste Spiel in meinem Pile of Shame. Ich hoffe es ist in der Zeit gereift wie ein guter Wein.

  • Name: Mole Mania
  • Publisher: Nintendo
  • System: Gameboy
  • Erscheinungsjahr: 1997
  • Genre: Puzzle

Mole Mania ist ein Game-Boy-Hidden-Gem-Toplisten-Anführer und ein Shigeru-Miyamoto-Titel, der im Œuvre von Herrn Miyamoto gerne übersehen wird – so auch von mir.

Faxanadu (NES)

  • Name: Faxanadu
  • Publisher: Nintendo
  • System: NES
  • Erscheinungsjahr: 1990
  • Genre: Action Adventure

Ich kenne Faxanadu nur aus dem deutschen Club-Nintendo-Heft. Ich dachte immer, es sei ein First-Party-Spiel, aber es wurde von Falcom lizenziert und von Hudson programmiert. Faxanadu ist ein Sidescroller-Action-Rollenspiel-Mischmasch wie der zweite Teil von Zelda und kam kurz danach heraus. Das klingt danach, als könnte es etwas für mich sein. Interessanterweise ist Faxanadu auch ein Teil derselben Reihe, zu der die Trails of Cold Steel-Spiele gehören, und damit Teil einer ewig lang laufenden Serie ähnlich wie Final Fantasy. Auf jeden Fall ist es ein NES-Klassiker.

Mario Kart Wii.

Der einzige Mario Kart-Teil auf den großen Konsolen, den ich nie wirklich gespielt habe. Die Wii habe ich auch erst deutlich nach dem großen Hype meinen Eltern geklaut. Die hatten damals eine gekauft, um meine Neffen zu bespaßen. Ich habe sie eingesammelt, als die Kids lieber an ihren eigenen PCs GTA gezockt haben und meine Eltern nicht mehr so oft die Treppe ins Dachgeschoss nahmen. Mario Kart gibt mir einen Grund, die Wii U zu entstauben und anzuschließen. Die läuft tiptop per HDMI an der großen Glotze im Wohnzimmer, und man sollte sie auch immer mal wieder anschließen, damit sie nicht den System-Memory-Tod stirbt.

  • Name: Mario Kart Wii
  • Publisher: Nntendo
  • System: Nintendo Wiii
  • Erscheinungsjahr: 2008
  • Genre: Funracer

Von Mario Kart Wii erhoffe ich mir, an einem netten Abend alle Cups wegzufahren und einen Haken dahinter zu machen. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Cult of the Lamb (PS5)

  • Name: Cult of the Lamb
  • Publisher: Devolver digital
  • System: PS5
  • Erscheinungsjahr: 2022
  • Genre: Action-Roguelike / Aufbau

Ich habe Cult of the Lamb gekauft, weil ich The Binding of Isaac und Children of Morta sehr schätze. Ich habe nichts gegen Rogue-likes, aber das Genre ist für mich auch immer ein bisschen Hit-or-Miss. Hier gibt’s wohl auch ein bisschen Basebuilding, und man muss einen Cult aufbauen. Auf den ersten Blick ist das Ganze schon sehr on the nose: religiöse Schafe, Lämmer werden geopfert, schwarze Schafe, das Lamm Gottes und so Dinge. Das fühlt sich für mich schon jetzt storymäßig auserzählt an, aber ich freue mich auf Überraschungen.

Und wie lief’s?

Mole Mania ist ein Blockschiebepuzzelspiel. So ein bisschen wie Sokoban oder Kwirk. Eigentlich gar nicht so mein Ding. Es gibt zwar Action-Elemente, aber die Gegner stören oft einfach nur und bringen ein Geschicklichkeitselement ins Spiel, das ich nicht brauchte oder wertschätzen kann. Trotzdem funktioniert das schon alles wunderbar. Die Rätselräume sind anfangs leicht, später knackig und erfordern immer wieder auch mal einen schnellen Reset und erneutes Nachgrübeln. Es gibt zwei Ebenen: Oberwelt, auf der wir Boxen schieben, und Unterwelt mit Maulwurfgraberei. Verschiedene Elemente und Gegner wirken unterschiedlich auf die beiden Ebenen, und viele der Puzzles spielen genau mit dieser Dynamik.

Ein Fass kann oben verschoben oder gerollt werden; landet es in einem Loch, das wir gegraben haben, also unten, dann sitzt es fest und blockiert unten den Weg. Die Steuerung ist ein bisschen überladen – gibt halt nur zwei Knöpfe – und wegen Fehleingaben musste ich hier und da mal ein Puzzle neu starten. Die Action fordert nämlich zügige und korrekte Eingaben – und die Action nervt mich dadurch beim Puzzeln. Nach und nach werden neue Puzzle-Elemente und Gegnertypen eingeführt, und am Ende einer Welt gibt’s einen Bosskampf – natürlich in Puzzle-Form. Das Leveldesign und das Gameplay sind mehr als solide und sollten Puzzlefunden viel Spaß bringen. Technisch ruckelt und buckelt es gerne mal, wenn viel los ist – aber das fand ich jetzt nicht so wild.

Oberwelt
Unterwelt

Auf dem Super-Gameboy spielt das Spiel seinen späten Releasetermin aus und brilliert mit einem tollen Grafikrahmen und einer sehr schönen, passenden Farbpalette. Die grafische Aufmachung und das Storytelling sind auch insgesamt das große Highlight.

Nicht die Story – rette deine Familie – sondern wie sie auf dem kleinen Gameboy mit sehr ausdrucksstarken Charactersprites erzählt wird: Die Animationen des Maulwurfs und seiner Familie ist grandios. Was hier aus vier Graustufen an Expressivität und Charakterzeichnung herausgeholt wird, sucht seinesgleichen. Da fühlt man als harter, klopsiger Kerl plötzlich mit einem Blob aus 24 Pixeln mit – fantastisch gut!

Es gibt grandiose kleine Zwischensequenzen, bildlichen Humor und ein insgesamt tolles und durchdachtes Grafikdesign. Die Charaktere werden mit ein, zwei Animationen perfekt charakterisiert. Und so liebe ich den Maulwurfheld wie meine Mutter und hasse den Bösewicht komplett und von ganzem Herzen.

Aber in Welt 6 von 8 merke ich, dass ich keine Lust mehr habe. Es wird mir zu kniffelig, und der Druck durch die Aktionselemente wird größer. Ich kann mich dann nicht in Ruhe konzentrieren und fange die Levels immer wieder neu an, weil ich sie mir verbaue. Mole Mania ist ein prima Spiel, aber wie ich schon vermutet habe, sind Blockschiebepuzzle nicht so richtig was für mich. Es ist aber auf jeden Fall eine Empfehlung – es liegt an mir, nicht am Spiel.


Faxanadu fühlt sich für mich ganz eigen an. Ein richtiges, gefährliches Abenteuer in einer erwachsenen, düsteren Spielwelt. Die Grafik wirkt sehr eigenständig, und der Soundtrack hat ein paar echte Banger. Alles sehr stimmungsvoll und dicht.

Am Anfang wusste ich gar nicht, was los war. Die Zwerge sind Monster und haben den Brunnen vergiftet? Ok. Ein Dorfbewohner sagt dann: „Finde die drei Quellen“, und der König gibt einem Geld, und dann stolpert man so los und sucht. Anscheinend ist mal ein Meteor gelandet und hat die Zwerge verrückt gemacht. Die Story wird in sehr, sehr kurzen Sätzen hier und da von random NPCs rudimentär erzählt.

Faxanadu ist wie erwartet ein Spiel der alten NES-Schule: Vielen Gegnern kann man einfach nicht ausweichen. Es gibt Knockback, der einen gerne auch mal wieder einen Screen zurückschubst. Die Gegner respawnen dann natürlich. Das Sprungverhalten erlaubt keine Korrekturen, wenn man einmal abgesprungen ist. Es dauert beim Loslaufen, bis man Tempo aufnimmt; für viele Sprünge braucht man also Anlauf und generell müssen manche Sprünge sehr genau geplant werden. Manchmal liegt ein Gift-Item im Weg, das man nicht vermeiden kann. Es gibt Titel – also Klassen – die man per XP erreicht. Diese sorgen aber hauptsächlich dafür, dass der Timer, der bestimmt, wie lange ein Extra funktioniert, kürzer wird. Als wolle das Spiel den Spieler dafür bestrafen, dass er Fortschritte macht. Es gibt ein Item, das den Spieler permanent schwächer macht – ohne dass man das ahnen kann.

Manchmal braucht man Items oder Schlüssel, um weiterzukommen. Die gibt’s aber nur in der Stadt. Aber aufgeschlossene Türen versperren sich von selbst wieder. So kann es passieren, dass man sich quasi selbst aussperrt und dann ewig zurück in die letzte Stadt laufen muss. Die Spitzhacke braucht man nur einmal – man kann sie aber danach auch viel später im Spiel einsammeln. Ist das kleine Inventar aber voll, wird man die Dinge darin nicht mehr so leicht los. Man kann sich mit Spitzhacken das Inventar und das Spiel echt verbauen und muss dann einen Shop finden, der die Spitzhacke verkauft – denn nur der kauft sie auch an. Sonst gibt es keine Möglichkeit, sie wieder loszuwerden. Wenn man dann Schlüssel kaufen muss? Pech gehabt.

Die Zwerge sehen seltsam aus
Sehr eigenständiger Style mit funky Transparenz-Effekten

Die Magie lässt sich nur im Dorf in überteuren Krankenhäusern auffüllen. Der Fleischhändler nebenan funktioniert aber genauso gut und kostet immer viel weniger – warum sollte man je ins Krankenhaus gehen? Die Passwörter sind ewig lang – speichern aber nicht, wie viel Geld man hat. Man erhält bei Passworteingabe einfach so viel Geld, wie der Titel, den man hat, laut Spiel so verdient hat. Bei Geldnot kann es also von Vorteil sein sich ein Passwort zu holen, zu sterben, das Passwort einzugeben, um dann auf einmal 10.000 Gold in der Börse zu haben. Aber gibt man 10.000 Gold aus, dann wartet man schon mal 30 Sekunden, bis das Geld Münze für Münze abgebucht wurde. Kauft man ein Item, muss man den Händler erneut ansprechen und seine ganzen Dialoge ertragen bis man noch ein Item kaufen kann.

Die Story laut Anleitung

Trotz all dem Quatsch, der Gängelei und ein bisschen Frust hat’s mir echt Spaß gemacht. Das Spiel ist wie eine Puzzlebox, die man durch Ausprobieren und kleine Tipps löst. Man probiert rum, man schaut, man kämpft und läuft noch mal rum, und dann klappt es vielleicht, weil man diesmal von der anderen Seite gegen den Brunnen gedrückt hat. Wenn man die Lösung erst mal kennt, ist es einfach. Ich habe mich an einen Videoguide gehalten, wenn es für mich undurchsichtig wurde, und das hat sich angefühlt, als würde ich das Spiel in einer Art Bookclub spielen: „Bis nächste Woche spielt dann jeder bis zum Wolkenbrunnen und dann vergleichen wir unsere Notizen.“ Irgendwann lief die Abspann-Animation, und so blieb Faxanadu eine feine Erfahrung. Mit der Mischung aus selbst Entdecken und Guide war es ideal für mich und das NES. Für NES- und Genre-Freunde der richtige Titel.


Mario Kart Wii war und lief wie erwartet. Aber ich merke, dass mir Mario Kart als Solo-Spieler nicht mehr so viel Spaß macht. Zu krass ist das Rubberbanding durch Items. Man kann noch so gut fahren – dann gibt’s halt vier blaue Panzer in einem Rennen. Die Unterbrechungen im Flow sind mir zu groß. In diesem Teil für die Wii nervt mich das irgendwie besonders, denn neben dem blauen und den roten Panzern, dem Blitz und der Tinte gibt’s jetzt auch noch einen POW-Block.

Ich habe auch zwei Lenkrad-Dinger hier, in die man die Wii-Motes clipt, aber ich bevorzuge ein Joypad – meine bessere Hälfte schwört auf die Motionsteuerung. Das dauernde Schütteln des Controllers für kleine Boosts finde ich anstrengend. Der Multiplayer ist gewohnt super, und die Streckenauswahl empfand ich insgesamt als frisch und spaßig. Vor allem die SNES-Strecken waren eine feine Überraschung. Das hier müßte der erste Teil mit Motorrädern sein und die – wer hätte das gedacht – mag ich auch nicht besonders.

Ich habe alle Cups mal gewonnen, und irgendwie war ich dann auch zufrieden damit. Am Ende liebe ich einfach Double Dash und bevorzuge wegen der Menge an Strecken Teil 8.


Cult of the Lamb war eine echte Überraschung. Anfänglich lief es nicht so gut. Zwar mochte ich den kloppigen Action-Teil, in dem man loszieht, um vier Bosse aus ihren vier Biomen zu prügeln, jedoch sorgte der Aufbau-Spielpart, den man zwischen den Runs managt, bei mir für Frustration. Hier sammeln sich die netten, anthropomorphen Tiere, die man während der Runs einsammelt, und man versorgt sie mit Schlafplätzen und Essen.

Dafür beten sie den Spieler an und leisten harte Arbeit, um Holz und Steine zu schlagen oder Nahrung anzubauen. Dank des immer laufenden Timers kam ich von den Runs zurück, und alles im Lager war voller Erbrochenem, meine Holzmine zusammengebrochen, und keiner glaubte mehr so richtig an mich – oder alle waren tot. Das sorgte ersteinaml für Frustration. Ein paar hart verdiente Upgrades später lief es dann aber besser. Ich hielt Drogen-Rituale ab, opferte Stressmacher und erfüllte den Wunsch eines Anhängers, eine Mahlzeit aus Kot zu essen, indem ich eben diese in der Küche zubereitete. Danach war ihm zwar schlecht, aber er war glücklich und sein Glaube in mich gestärkt. Typen gibts.

Die Action-Runs liefen auch immer besser: mit der Zeit hatte ich die Nahrungsbeschaffung im Camp automatisiert, lies Holz in den Mienen schlagen und hatte einen Koch bestimmt. Es kam ein sehr toller Gameplay-Flow auf: nur noch ein Run, dann eben im Camp nach dem Rechten sehen, schnell was kochen und direkt noch ein Run. Die Runs laufen schon alle sehr ähnlich, nur die Zufallswaffe macht einen größeren Unterschied: Funky Item-Combos stehen nicht im Vordergrund. Und auch die Biome, durch die man sich prügelt, sind jetzt nicht super abwechslungsreich. Aber in denen musste ich mich auch nicht so lange aufhalten – ruckzuck waren alle Bosse tot. Die großen Endgegener waren für mich vom Schwierigkeitsgrad ideal – in der Regel habe ich zwei bis drei Versuche gebraucht – imer eine kleine Challenge aber ohne Frust. Schhließlich musste ich noch auf 20 Jünger kommen, um den letzten Boss freizuschalten.

Heute: Nacktanz. Morgen: Rituelle Opferung

Das Spiel hat für mich sehr, sehr gut funktioniert. Bis auf den schwierigen Anfang war es einfach toll und sehr motivierend. Es gibt viele coole kleine Ideen: Zum Beispiel ist einer meiner Jünger bei einem Ritual überraschend an seiner Sünde erstickt und laut auf mich fluchend in die Hölle gefahren. Später kam er dann in den Runs als extra-starker Gegner wieder – immer noch schimpfend. Dann habe ich ihn ein paar Mal besiegt, und schlussendlich war er geheilt und kam geläutert zurück in mein Camp. Am nächsten Tag ist er an Altersschwäche gestorben. Das war eine sehr coole interne Story, die das Spiel während des Gameplays erzählt hat.
Dass der jeweilige Endboss des Runs auch mal während des Runs vorbeischaut und Faxen macht – Jünger vergiftet oder mich zwingt, gegen sie zu kämpfen – das war alles ziemlich nice. Die Story ist simpel und wird straight erzählt, dafür erlaubt sich das Spiel aber, zwischen den Zeilen viel über Religion und Fanatismus zu lästern – zu Recht. Cult of the Lamb strotzt vor schwarzem Humor, ohne dabei jemals auf irgendwelche Minderheiten einzudreschen und so klischeehaft, wie befürchtet, war es dank all dieser Dinge dann doch nicht.

Das Graphic-Design – der Look – ist sehr souverän, detailliert und eigenständig – die Animationen charmant, mit Liebe zum Detail und tollem Timing und das ganze Paket sehr stimmig und kohärent. Ich tippe da ist Budget in das Design des Spiels und des Marketingmaterials geflossen. Schau Dir mal den Trailer an – und ja einen ausführlichen Gameplay-Trailer gab es auch. Well done und großartig. Spielen!

Im Netz habe ich gelesen, dass viele Spieler Cult of the Lamb als zu einfach empfanden und enttäuscht waren, dass es dadurch kein cooles Endgame gibt. Ich finde es super, hier die Rogue-lite-Elemente mal ohne eine berghohe Decke, die ich aus Skill-, Zeit- und Bockgründen eh nicht erreichen würde, zu sehen. Dann fehlt diese komische Mischung aus FOMO und Minderweirtigkeitskomplex, wenn ich online über perfektes Gameplay stolpere. Der Schwierigkeitsgrad war für mich sehr passend, und ich glaube, es gibt jetzt auch einen Haufen DLC, der auf die Kritik eingeht.

Aufgabe gemeister?

Jap – für die vier Spiele habe ich tatsächlich aber etwas mehr als einen Monat gebraucht und es wurden in dieser Zeit auch tatsächlich keine Games oder Zubehör gekauft. Bis auf Mole Mania habe ich bei allen den Abspann gesehen, und damit bin ich zufrieden. Nachdem ich ein paar Tage mal nicht eBay und Co. nach Deals durchforstet habe, habe ich es auch nicht vermisst. Hat das meinem Backlog geholfen? Nicht wirklich viel. Und na ja, kurz danach bin ich auf ein paar Spiele aufmerksam geworden und dann gab es ein paar interessante Angebote und wie das immer so ist. Naja, als Nächstes gibt’s dann wohl Pickups.

Kommentare

2 Kommentare zu „Die Schublade der Schande“

  1. […] ist. Ich habe also die positive Besprechung zum Anlass genommen, das Spiel zu kaufen – auch, weil Faxanadu für mich so eine gute Erfahrung war. Kann ich vielleicht auch Kid Icarus mit einem Guide in der […]

  2. […] wichtige Titel dabei, und ich habe Bock, die endlich mal nachzuholen. Und nachdem das letztes Jahr ganz gut funktioniert hat, möchte ich mir erneut ein paar Games rauspicken, die ich mir aktiv auf die To-do-Liste lege und […]

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