Was habe ich 2025 gespielt?

Bei Spielen bin ich ein bisschen pedantisch: Ich führe in meiner Datenbank akribisch Buch darüber, welche Spiele ich spiele. Ich notiere, wann ich Spiele beende, und mache während des Spielens auch immer ein paar Notizen dazu wie es so läuft oder was mir auffällt. Das wirkt dann wie eine Art Spieletagebuch in Stichpunkten und ist als Auseinandersetzung mit dem Erlebten eine sehr angenehme Art runterzukommen. Hier also eine Liste aller Spiele, mit ein paar dieser persönlichen Gedanken. Am Ende gibt’s noch eine Zusammenfassung mit meinen Spielen des Jahres.

Dieses Jahr habe ich 35 Spiele gespielt – also fast 3 pro Monat. Januar und Mai waren die stärksten Monate mit je 5 Spielen. Im September habe ich gar kein Spiel beendet – warum, weiß ich nicht. 2024 waren es nur 28. Ich habe also deutlich zugelegt. Sinn macht diese Statistik nicht wirklich, da Spiele halt unterschiedlich lang sind.

Ich glaube, ich habe dieses Jahr kein Spiel aus 2025 gespielt. Ich hinke da leider immer ein bisschen hinterher. Ich kann im großen Hype eines Spiels dann zwar nicht mitreden, erlebe es aber in der Regel fertig gepatcht und deutlich günstiger als zur Erstveröffentlichung. Fürs nächste Jahr werde ich noch ein bisschen mehr in der Zeit zurückreisen, denn die Retro-Spiele kommen dieses Jahr ein bisschen kurz.

Tunic

Eine tolle Hommage an das erste Zelda, die dem Vergleich auf ihre Art standhält. Mit seinen souveränen audiovisuellen Qualitäten, tollen Rätseln und gutem Pacing macht die Erkundung der Welt richtig Spaß. Das Spiel mit der vierten Wand und der Idee, dass man die Anleitung des Spiels im Spiel zusammensetzt und dann Fähigkeiten erlernt, die man schon von Anfang an konnte, es nur nicht wusste, ist echt genial. Der Kampf ist nicht die große Stärke und sorgt hier und da für krasse Spitzen im Schwierigkeitsgrad, und die Story ist nur so Dark Souls, leider. Trotzdem ein richtiger Banger.


Deliver us the Moon

Okay. Netter Walking-Simulator mit interessanter Prämisse, dessen Story mich aber mit Ungereimtheiten und fehlender Nachvollziehbarkeit nicht richtig einfangen konnte. Irgendwie versucht es dann Portal zu sein – komplett mit Companion Cube und Song am Ende – klappt aber nicht.


Sonic Mania Plus

Mein letzter Versuch, mit Sonic warm zu werden: Das Spiel fährt mega auf, tolle Grafik, toller Sound. So viele coole Effekte und nette Ideen. Ich ziehe an Dingen, ich falle in Bingo-Spiele, ich hänge an drehenden Dingen oder Haken, ich flutsche über Wasser, hier eine Schraube, da fliege ich auf einem Flugzeug, dann ein Mean-Bean-Endgegner, richtig cool inszenierter Raketenendgegner, Level gehen so schön ineinander über. Alles sweet, aber mir macht’s irgendwie keinen Spaß. Es liegt an mir, sorry Sonic.


Teslagrad 2

Ich mochte den Vorgänger: Angenehm kurzer Puzzle-Platformer mit ganz schöner Grafik, die mir ein „handgemacht“-Feeling gibt. Wirklich ganz guter Flutschfaktor in den Bewegungen – aber auch immer wieder Jank. Die Story wird komplett diegetisch und ohne Worte erzählt – aber ich werde aus ihr nicht schlau. An einem Nachmittag puzzle ich mich durch. Echt in Ordnung.


Touhou Luna Nights

Richtig flutschiges Metroidvania mit für mich idealem Schwierigkeitsgrad. Tolles Moveset mit kreativen Ideen. Mehrere Messer werfen, Zeit anhalten und von Messer zu Messer springend den Abgrund überwinden – cool. Tilesettige Grafik mit vielen Details – der Team-Ladybug-Style wie schon bei Deedlit in Wonder Labyrinth. Die Story ist Teil einer großen Franchise. Mir sagen die Charaktere nichts, aber sie tun so als wären sie alte Freunde oder Feinde – ich konnte mir alles einigermaßen zusammenreimen. Spielerisch ist das wie so richtig leckere Hausmannskost – einfach gut.


The Legend of Zelda

Die größte Lücke meiner Spielhistory endlich geschlossen. Schwer vorstellbar, dieses Spiel ohne ein wenig Hilfe zu schaffen, so kryptisch und versteckt sind die Orte der Welt. Auf der anderen Seite sehr frei und offen, mit tollem Entdecker-Feeling – und recht knackig im Schwierigkeitsgrad. Hat’s Spaß gemacht? In großen Teilen. Schön, es endlich nachgeholt zu haben. Ich bilde mir ein nun zu verstehen, wieso dieses Spiel historisch so wichtig ist. Die größte Erkenntnis ist aber, was für ein Quantensprung Zelda 3 auf dem SNES war.


Ys: The Oath in Felghana

Wenn Ys gut ist, dann flutscht alles. Der Kampf ist simpel, superflüssig und befriedigend, die Bosse sind bildschirmfüllende Monstrositäten, und die Musik treibt einen mit epischen Powerchords immer weiter. Es entsteht ein süchtig machender Flow-State: Noch ein Level, noch ein Boss, oh, schon 2 Uhr – eine halbe Stunde geht noch. Dazu ein paar nette Story-Beats, aber nichts Weltbewegendes, und Dogi ist natürlich auch da. Oath of Felghana ist sehr gut.


Super Mario Land 2: 6 Golden Coins

Für mich ein Kindheitsspiel, habe es seit Jahren mal wieder rausgekramt. Nicht so genial, wie einem alle weißmachen wollen, aber trotzdem gut. Der Bildausschnitt ist mir zu klein, aber technisch wirkt es beeindruckend wie groß die Sprites sind – dann aber auch immer wieder Slowdowns. Überraschend kreativ setzt es sich über inhaltliche Mario-Konventionen hinweg und wirkt dadurch immer noch frisch. Die Musik nur so naja. Und: Es hat nie einen besseren, groteskeren Wario gegeben. Schon echt gutes Spiel.


Alwas Collection: Alwa’s Awakening + Alwa’s Legacy

Frustrierendes Metroidvania-Doppelpack: Beide verlangen Präzision, steuern sich aber schwammig. Der Schwierigkeitsgrad ist extrem, weil der Hauptcharakter nur eine winzige Waffenreichweite hat, während Gegner mit zielsuchenden Projektilen einfach durch Wände ballern. Dazu widersprüchliches Gameplay: Mit diesen Schuhen machen Dir Bodenstachel nichts mehr aus – dafür gibt es jetzt neue Stacheln, die dir was ausmachen, und zwar überall. Mit dieseme Extra kannst du Blasen als Plattformen erzeugen, doch in vielen Wänden sitzen Fischgesichter die die Blase sofort zerstören. Warum überhaupt dann das Extra? Das ist einfach schlechtes Leveldesign. Frustriert abgebrochen – beide Spiele.


Pepper Grinder

Dem Hauptcharakter wird ihr Gold gestohlen. Daraufhin schwört sie Rache, schraubt sich einen Bohrer auf den Arm und zerbohrt alle und jeden – Blut und Skelettschädel inklusive. Sie begeht quasi Völkermord, zerstört in Riesenrobotern ganze Städte der Diebe. Am Ende sind alle tot, und sie badet in ihrem Gold – was ist das für eine Story? Moral? Ansonsten schön gepixelter, kurzer Platformer mit guter Steuerung und fairem Schwierigkeitsgrad rund um eine von Orie inspirierte, geklaute Bohrmechanik. Spiel ist gut.


Wonder Boy in Monster World

Monster World auf dem MegaDrive ist krude, aber ambitioniert. Die Grafik ist herrlich pastellig und sehr nett gepixelt. Das Grafikdesign ist insgesamt sehr gelungen und hat echt schicke Highlights. Das Leveldesign schlägt hier und da auch sehr inspirierende Kapriolen. Aber dann gibt es auch immer wieder verwirrende Abschnitte oder unfaire Momente – vor allem im letzten Dungeon spiked der Schwierigkeitsgrad hart. Nach einem Treffer ist man nur sehr kurz unverwundbar und wird gerne mal zum Spielball der Gegner. Mir hat der Vorgänger Dragon’s Trap deutlich mehr Spaß gemacht.


Sniper Elite 5

Ich bin der Schatten, der in der Finsternis lauert, eine Legende, die jedem feindlichen Soldaten den kalten Angstschweiß den Rücken runterlaufen lässt, der Geist, der ungesehen ganzen Armeen von Nazis die Eier wegschießt. Was könnte befriedigender sein? Ein Jank-Fest, das Spaß macht, in dem Gegner mal in der Geometrie rumspuken, oder Takedowns nicht funktionieren. Aber dann ballert man aus dem Fenster einer Windmühle in 300 Meter Entfernung zwei Wachen mit nur einer Kugel die Rübe weg. Das Leveldesign ist deutlich besser als im Vorgänger, und mir hat’s verdammt viel Spaß gemacht. Allmachtsgefühl: das Videospiel.


Metroid – Samus Returns

Ein Remake des Gameboy-Klassikers das mich leider hart enttäuscht. Das Counter-System geht mir gar nicht rein. Ich finde keinen Rythmus. Es kommt keine Flutschigkeit auf. Die Steuerung ist ein Krampf und macht es nicht besser. Vor allem fehlt die klaustrophobische, einsame Stimmung die das Original aus dem kleinen Gameboy gezaubert hat. Der Planet wirkt bewohnt und erschlossen: jetzt gibt es Statuen, die anzeigen wie viele Metroids man noch besiegen muss. Zu viele Mechaniken und Systeme. Zu viel Gamification. Eine überladene Steuerung. Man kämpft zu viel und hart als dass ich das Entdecken genießen kann. Irgendwann so 2004 oder 2005 hat die Serie für mich einfach eine Abzweigung in die falsche Richtung genommen. Dread fand ich furchtbar und Prime 4 sieht auch nicht gut für mich aus. Am End bin ich was Metroid angeht einfach raus hier.


Picross 3D Round 2

Nach der Metroid-Enttäuschung mein Pallet-Cleanser. Es ist Picross in 3D. Es entspannt und funktioniert. Man klöppelt mit der Hilfe von ein paar Zahlen am Rand dreidimensionale Pixelgrafik aus einem großen Block. Ein bisschen logisch kombinieren – aber auch nicht zu viel. Entspannend.


Slay the Spire

Slay the Spire habe ich nach drei Tagen und beim dritten Boss abgebrochen. Nicht, weil es schlecht ist – ganz im Gegenteil, es ist phantastisch. Es hat mich so sehr in den Bann gezogen, dass ich kaum geschlafen habe – da habe ich die Reißleine gezogen. Slay the Spire ist ein Deckbuilder-Rogue-Like, in dem man mit den Karten in seinem Deck gegen Gegner kämpft. Dann passieren Dinge: Charakter-Skills, Karten-Fähigkeiten und Zusatzskills erzeugen Synergien, und plötzlich ballern die Schadenszahlen in die Höhe, man verhindert selbst Schaden am Charakter, während Gegner doppelt und dreifach vergiftet werden. Es macht süchtig.


Ys X: Nordics

Enttäuschend: Nicht schlecht, aber deutlich schlechter als die Vorgänger. Zu viel Gelaber und ständiger Bruch im Spielfluss. Wo sind die Anime-Sequenzen der Vorgänger? Immer noch sehr guter Flutschfaktor in den Kämpfen, aber überall seltsame Mechaniken und Plotdevices. Ihr seid jetzt aneinandergekettet, niemand kann euch trennen, ihr sterbt, wenn man euch trennt. Also, außer ihr nutzt diese Statuen in den Dungeons – dann geht das doch. Was? Außerdem hast du jetzt noch einen Todesfluch. Auch noch? Ja, hier ein Skateboard. Die Umgebungen sehr langweilig und gleich, Gegner wiederholen sich zu oft – die Schiffskämpfe fand ich aber echt okay. XIII bleibt der Goldstandard.


Little Nightmares II

Kleines Horrorspiel mit viel Trial an Error und oft hakeliger Steuerung. Gute Stimmung und hier und da richtig gruselig. Was den ersten Teil so gut gemacht hat ist dass er eine Story und eine ganze gruselige Welt angeedeutet hat. Wenn dieser zweite Teil was andeuten will, habe ich den Wink nicht verstanden: Fernsehen ist doof und macht aus Leuten Zombies? Leider nur Mittelmäßig.


Spider-Man Miles Morales

Es macht, was es soll. Hervorragende Inszenierung, toll erzählt und mit sehr viel Production-Value. Es ist aber immer noch nur der Batman-Kampf – eher chaotisch reaktiv statt präzise geplant. Und am Ende wird immer gekämpft: Katze ist weggelaufen, hier ein Dutzend Bösewichte, die sie geklaut haben. Oh no, Stromausfall – das waren ein Dutzend Bösewichte. Der Hip-Hop-Vibe ist nett, aber sehr weichgespült. Die Stadt ist wieder das Highlight, die große Story banal, die kleineren Stories gut. Die Teenager sind alle Super-Brains und könnten den Welthunger stoppen, wollen aber lieber Hightech-Waffen erfinden, Untergrundarmeen gründen und Fehden führen. Gutes Spiel, aber mich langweilt das Open-World-Konzept mit Icons zum Abhaken.


OlliOlli2: Welcome to Olliwood

Ein echt eigenständiges Skateboard-Spiel, aber ich kämpfe mit der Steuerung. Wenn es flutscht, flutscht es richtig – sehr befriedigend. Leider wird die vom Spieler erwartete Performance in den späteren Levels so hoch, dass das Spiel einen Grad der Perfektion in der Ausführung der Tricks verlangt, dem ich nicht gerecht werden kann. Entweder ich bin zu alt und schlecht oder habe ein Delay im Videosetup. Wahrscheinlich eher ersteres.


The Pathless

Stylish geht die Welt unter: Grandioses Open-World-Spiel das auf Movement und Flutschigkeit setzt. Bewegen macht einfach Spaß. Man flutscht sich mit seinem Adler-Buddy sehr flott durch eine nicht zu riesige Welt mit verschiedenen Abschnitten. Sehr eigentsändige, tolle Optik mit starkem Graphikdesign und guter Stimmung. Die zahlreichen Rätsel im Leveldesign sind gut und halten den Spieler nicht für einen Idioten. Erst jagd der Boss den Spieler durch die Welt, dann wird der Spieß umgedreht. Top!


Bart Simpsons Escape from Camp Deadly

Ziemliches Kackspiel, aber ich liebe es, denn ich habe es als Kind gespielt. Schwammige Steuerung, hoher Schwierigkeitsgrad, schlechte Kollisionsabfrage. Methodisches Vorgehen wird empfohlen. Wird man getroffen, hält das Spiel für zwei Sekunden an, egal ob man gerade springt oder kämpft – danach ist man nur super kurz unverwundbar und wird womöglich direkt wieder getroffen und muss warten. Ein klassisches, mieses Lizenzspiel mit nur wenig Bezug zur Fernsehserie. Den letzten Endgegner kann man besiegen, wenn er noch nicht im Bild ist. Ich kann’s immer noch.


The Story of Thor

Story of Thor galt damals als Zelda-Killer, ist aber eine echte Enttäuschung: Ein Action-Adventure, das eigentlich nur ein Beat-’em-Up ist. Top-Pixelart im 12-Frames-Schleichtempo. Gefühlt hat es nur eine sehr kleine Spielwelt ohne Entdeckung und mit winzigen Dungeons: drei Räume, ein Schalterrätsel, dazwischen zwei Dutzend Gegner, Boss. Die NPCs in der Spielwelt sind nur Staffage, haben keinen Charakter. Es gibt auch kein wirkliches Worldbuilding. Die Magie-Mechanik ist spielerisch unnötig komplex und irgendwie undurchsichtig. Story of Thor ist kein Zelda-Killer, im Gegenteil, es zeigt einfach nur, welche Qualität Zelda 3 hat.


Tevi

Sehr mittelmäßiges Metroidvania, das zu lang ist und viel zu viel mitzuteilen hat. Selbst wenn man denkt, jetzt wurde alles gesagt, reden die Charaktere einfach weiter. Die sind sexy Furrys, burschikose Mechanikerinnen, zerstreute Professoren, schüchterne Teufel, sexy Engel und andere Klischees. Insgesamt gibt’s viel Sexy. Doppelsprung, Dash – die Klassiker sind alle hier und funktionieren. Dazu nette Gegner, abwechslungsreiche Biome und immer neue Kombos. Die Bosse sind Sponges mit 2–4 Lebensbalken, die nur sehr langsam schrumpfen und nerven wie Sau. Das Spiel ist zehn Stunden zu lang und kommt ohne Dramaturgie in der Story. Am Ende war einer der Gutewichte die ganze Zeit der echte Bösewicht – Gähn.


Disney Illusion Island

Ein kleiner Überraschungs-Hit: Ein Metroidvania mit Micky Maus und Konsorten, gänzlich ohne Kampf. Das Platforming ist solide und entspannt. Die Handlung bewegt die Welt nicht, ist aber schön schrullig. Weit von einem Meilenstein entfernt, aber mir hat es richtig Spaß gemacht.


Faxanadu

Harte Kost, clunky und NES-hart. Aber auch echt cool und interessant. Ein richtig gefährliches Action-Adventure Platformer in einer erwachsenen, düsteren Spielwelt. Ohne Guide nur schwer zu meistern. Mit Guide immer noch eine Herrausforderung. Viele Fallstricke, Knockback, instantan Respawnende Gegner, Items die einem Schaden, Schlüssel die aufgebraucht werden, Sackgassen. Trotz all dem Quatsch und der Gängelei und ein bisschen Frust hats mir echt Spaß gemacht. Das Spiel ist wie eine Puzzlebox die man durch ausprobieren und kleine Tips löst.


Mole Mania

Der klassische Sleeper-Hit: Richtig solides Gameplay mit einer Extra-Portion Präsentation und Polish. Toll, was aus dem kleinen Gameboy audiovisuell rausgekitzelt wird. Die sau-charmanten Sprites und wie die kleine Story erzählt wird, ist herzallerliebst. Ansonsten umgräbt oder schiebt und zieht man auf zwei Ebenen sehr solide sehr solide Blöcke. Sokoban – the Adventure Game.


Cult of the Lamb

Eine tolle Mischung aus Aufbau- und Rogue-Lite-Action-Adventure. Dazu dann schwarzer Humor, ohne Diffamierung von Randgruppen, und eine wirklich schicke Präsentation. Oben drauf eine Kirsche aus coolem Worldbuilding mit interessanten NPCs. Ich habe viel geschmunzelt und wurde von ein paar Ideen sehr positiv überrascht. Es ergibt sich eine tolle Sogwirkung, die dafür sorgt, dass man stundenweise Schlaf opfert, nur um noch mal schnell das Camp vom Kackhaufen zu befreien oder einen Boss vielleicht doch im nächsten Run zu schaffen. Die Aktion ist sehr solide, und der Aufbauteil sogar für jemanden wie mich sehr gut machbar.


The Plucky Squire

Zum sehr gelundenen kühnen Knappen habe ich neulich schon ein paar längere Gedanken festgehalten.

Tiptop!


Sheepo

Auch zu Sheepo habe ich hier schon viel geschrieben.

Tolles Spiel!


Mario Kart 7

Auch dies ist einfach Mario Kart. Aber das fühlte sich im Vergleich zu Mario Kart Wii wie ein richtiges Upgrade an. Ich verstehe jetzt, warum es in der Community so beliebt ist. Es ist ein kleiner Quatensprung der mit richtig coolen Strecken ja quasi fast schon die Qualität von Mario Kart 8 erreicht.


Star Trek Resurgence

Für mich leider eine Enttäuschung, aber da habe ich hier schon dumm drum rumgeheult.

Nope!


Steins;Gate: Elite

Ich hänge hier noch ein bisschen in der Luft. Ich fand es cool, ich habe es gehasst, ich habe es abgebrochen.

Aber ich musste auch immer wieder darüber nachdenken. Ich denke, ich werde dem Ganzen im neuen Jahr noch eine Chance geben.


Symphonia

Echt guter Präzisions-Platformer mit coolen, eigenständigen, momentumbasierenden Movement-Möglichkeiten. Sehr auf den Punkt. Wunderbare Präsentation und guter Style. Dramaturgisch und erzählerisch nicht so stark und es fehlen ein wenig die Highlights. Hier und da war Performance auf der Switch ein Problem. Trotzdem ein echtes Hidden Gem.


Bo: Path Of The Teal Lotus

Bo wäre so gerne Hollow Knight, erreicht aber dessen Klasse nicht. Leider nur Mittelmaß, aber dazu werde ich – denke ich – noch einen längeren Text schreiben.


Fazit

Im Rückblick war das gefühlt ein etwas durchwachsenes Jahr für mich. Metroid und Story of Thor waren echt große Enttäuschungen für mich. Ys X hat auch ein wenig gepatzt. Wahrscheinlich lag es an meiner Erwartungshaltung – aber die ist schwer im Zaum zu halten, wenn das Internet so positiv über eben solche Games spricht. Gefühlt gab es relativ viele Spiele, die mir anfänglich gut gefielen, mich dann aber frustriert haben. Bo: Path of the Teal Lotus ging gut los, Tevi fing cool an, Star Trek: Resurgence hatte mich für zwei Stunden voll im Bann.

Aber hey, es gab auch wieder eine Menge sehr cooler Spiele: Touhou Luna Nights und Symphonia waren tolle Platformer, und Tunic hat so viele tolle Ideen. Disney’s Illusion Island war sogar eine Überraschung. Dieses Jahr gab es auch irgendwie keine großen Blockbuster, die mich in den Bann ziehen konnten. Außer Miles Morales war kein AAA-Spektakel dabei. Dafür halt eine Menge coole Indies und kleinere Spiele.

Hier also meine liebsten Spiele dieses Jahr: Den meisten Spaß hatte ich dieses Jahr mit Sheepo, The Plucky Squire, The Pathless, Sniper Elite 5 und Ys: The Oath in Felghana. On top kröne ich hiermit Cult of the Lamb zu meinem Spiel des Jahres. Frohes Neues!

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